Das Großarltal erleben: Berge, Almen, Genuss
Nach unseren Aufenthalten in Ischgl und Südtirol führte uns die Reise weiter ins Großarltal – das Tal der Almen. Und genau hier zeigt sich wieder einmal, wie wertvoll die Vielfalt der Alpenregionen ist: Jede Gegend hat ihren ganz eigenen Charakter, ihre eigene Landschaft und ihre ganz besondere Art, Wanderungen zu erleben. Das Großarltal ist dabei eine wunderbare Ergänzung zu unseren bisherigen Stationen – grün, aussichtsreich, herzlich und angenehm ursprünglich.
Unsere Unterkunft, das Hotel Alte Post im Zentrum von Großarl, war dafür die perfekte Basis. Das familiär geführte Traditionshaus überzeugt mit echter Gastfreundschaft, einem angenehmen Wohlfühlambiente und der idealen Lage, um direkt in die Bergwelt des Tals zu starten. Nach aktiven Stunden draußen ist es genau dieser Mix aus Ankommen, Abschalten und Genießen, der einen Aufenthalt besonders macht.
Erste Tour: von Ellmautal über Filzmooserhütte und Filzmooserhörndl
Gleich zu Beginn stand eine eindrucksvolle Wanderung am Programm: vom Ellmautal über die Filzmooserhütte, weiter zur Filzmooserhöhe und hinauf zum Filzmooserhörndl. Schon die ersten Schritte durch das saftige Grün zeigen, wie schön und vielseitig das Großarltal ist. Die Tour bietet großartige Ausblicke, ein herrliches Panorama und genau diese Mischung aus Genuss und Bewegung, die wir an Bergtouren besonders schätzen.
Weiter ging es über den Remsteinkopf und die Bichlalm, wo sich ein kurzer Einkehrschwung natürlich bestens anbot. Der anschließende Abstieg nach Großarl rundete die Runde perfekt ab. Mit rund 17 Kilometern und etwa 1.000 Höhenmetern war diese Tour sportlich fordernd, aber landschaftlich durchgehend beeindruckend.
Entspannung und Genuss im Hotel Alte Post
Zurück im Hotel Alte Post hieß es dann erst einmal: Füße hochlegen. Im Garten die Beine entspannen, kurz durchatmen und die Eindrücke des Tages wirken lassen – genau so fühlt sich Sommerurlaub in den Bergen richtig an.
Danach folgte mit dem Abendessen der nächste Höhepunkt des Tages. Chef des Hauses Toni Knapp sorgt gemeinsam mit seinem Team für kulinarische Momente auf hohem Niveau. Die traditionelle österreichische Küche wird hier modern interpretiert, bleibt dabei aber authentisch und geschmacklich stark. Nach einem aktiven Wandertag gibt es kaum etwas Besseres, als sich auf ein so liebevoll zubereitetes Essen freuen zu dürfen. Den lauen Sommerabend ließen wir anschließend noch gemütlich auf der Hotelterrasse bei einem Drink ausklingen.
Zweite Tour: von Hüttschlag über die Almen
Nach einer erholsamen Nacht und einem reichhaltigen Frühstücksbuffet starteten wir gestärkt in die nächste Wanderung. Diesmal führte uns die Route von Hüttschlag über die Hirschgrubenalm, weiter zur Hühnerkarscharte, zur Hühnerkaralm und schließlich zur Hubalm.
Auch diese Tour zeigte wieder den besonderen Reiz des Großarltals: lange, aussichtsreiche Wege, urige Almen und eine Landschaft, die ständig neue Perspektiven bietet. Besonders schön war die Einkehr in der Hühnerkaralm, wo wir mit Käsbrot und hausgemachtem Kuchen wunderbar verwöhnt wurden. Solche Momente sind es, die eine Bergtour nicht nur sportlich, sondern auch kulinarisch unvergesslich machen.
Mit erneut rund 17 Kilometern und etwa 1.100 Höhenmetern war auch diese Wanderung ein fordernder, aber großartiger Tag in den Bergen.
Fazit
Das Großarltal hat uns mit seiner ganz eigenen Charakteristik begeistert. Im Vergleich zu Ischgl und dem Vinschgau zeigt sich hier eine andere, ruhigere, grünere und sehr ursprüngliche Bergwelt – aber nicht weniger schön. Genau diese Vielfalt macht unsere Sommer-Bergreisen so besonders.


















