Zum Sonnenskilauf nach Hinterstoder

Mit Firnschnee, Sonnenschein, angenehmen Temperaturen und gemütlichen Sonnenterassen lädt das Skigebiet Hinterstoder noch bis 8. April 2018 zum Sonnenskilauf. Das klingt doch schon mal ganz gut, aber davon wollte ich mich natürlich auch selbst überzeugen. Und so machte ich mich bereits zeitig auf den Weg um die Morgenstunden am Berg nutzen zu können. Den gleichen Plan hatten wohl auch einige andere, denn an einem Donnerstag um 8.15 Uhr konnten es bereits zahlreiche Skifahrer nicht mehr erwarten, dass der Zugang zur Hössbahn (6er Kabinenbahn) geöffnet wird.

Erster am 2.000er

Mein Ziel war es als Erster den höchsten Punkt im Skigebiet zu erreichen – und so ging es anschließend über den Höss Express (6er Sessellift) sowie den beiden Schleppern (Panoramlift und 2000er Lift) hinauf auf den Schafkogel. GESCHAFFT, ich war tatsächlich der erste Skifahrer an diesem Tag, der den 2.000er erreichte – somit auch Zeit, das herrliche Bergpanorama bei strahlendem Sonnenschein in aller Ruhe zu genießen. Das sind genau die Momente, in denen man sich immer wieder bewusst wird, wie traumhaft schön unser Österreich doch ist.

Ab ins Inferno…

Nach der Ruhe und dem Genießen darf es jetzt aber auch ein bisschen Action sein! 😉 So war mein nächstes Ziel die Inferno Piste (10) mit Einstieg beim Hösskogel. Auf einer Länge von rund einem Kilometer und einem maximalen Gefälle von 70 Prozent kommen dann auch sportliche Skifahrer auf ihre Kosten. Aber auch die gleich angrenzende Hösskogelabfahrt (11) eignet sich für all jene Sportler, die es gerne etwas steiler haben.

Spaß am Carven

Aber natürlich kommen auch alle Genussskifahrer, die breite und nicht ganz so steile Pisten bevorzugen, voll auf ihre Kosten. Hier laden besonders die „Standardabfahrt“ (6 und 6a) sowie die Hirschkogelabfahrt (4) ein, um ein paar herrliche Carvingschwünge in den Schnee zu zaubern. Bei letzterer Abfahrt geht es anschließend mit der modernen 10er-Gondel Hirschkogelbahn wieder nach oben.

 

Mit dem Weltmeister ins Tal

Natürlich ist auch dem Abfahrtsweltmeister von 2001 Hannes Trinkl, der im Alter von sieben Jahr zum SC Hinterstoder kam, eine ganz besondere Strecke gewidmet. Die Weltcupabfahrt (2a) wurde 2006 offiziell eröffnet und startet unmittelbar unter der Bergstation der Hössbahn. Die 3,5 Kilometer lange Strecke weist ein maximales Gefälle von 60 Prozent auf und ist bis zu 80 Meter breit. Somit auch eine tolle und herausfordernde Möglichkeit für die Talabfahrt nach Hinterstoder.

Bärenkräfte auf der Sonnenterasse

Nach so viel Action und tausenden Höhenmetern ist es dann aber auch Zeit für eine ordentliche Stärkung. Dafür geht es in die Bärenhütte, ein SB-Restaurant im Stile eines kanadischen Blockhauses. Hier hat man die Qual der Wahl, denn es wird eine große Auswahl an unterschiedlichen Speisen angeboten, von den Skihütten-Klassikern über leichte und herzhafte Gerichte bis hin zu Wild-Spezialitäten. Mich lachte das Putensteak mit Petersilienerdäpfel und Gemüse an, welches bei dem tollen Wetter natürlich auf der großen Sonnenterasse bei herrlichem Ausblick genossen wurde. Und da ich auch ein ganz ein Süßer bin, durfte ein leckeres Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee nicht fehlen. Und somit ging es mit neuen Bärenkräften in den restlichen Skitag…

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