Wahres Winterfeeling am Katschi

Mit einer ordentlichen Portion an Neuschnee genau zur richtigen Zeit (einen Tag vor der Anreise) ging es auf die Katschberghöhe. Somit präsentierte sich der „Katschi“ von seiner wohl schönsten Seite, nämlich tief winterlich! Insgesamt 16 Liftanlagen sowie 70 Pistenkilometer warten auf die Gäste in der Schiregion an der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten.

Es geht schnell nach oben

Die Katschberghöhe auf 1.641 Meter verbindet den Tschaneck (2.030m) und den Aineck (2.220m). Besonders der Tschaneck war eine positive Überraschung was die Wartezeiten anbelangt. Trotz Ferienzeit kam es hier zu keinerlei Staus bei den Liften und somit auf dem schnellsten Weg wieder nach oben. Mein persönliches Highlight war die 1.750 Meter lange Tschaneck-Abfahrt, ganz besonders auf der frisch präparierten Piste in den Morgenstunden!

Stau auf der A1

Ein bisschen Schwung ist nötig um über die Skibrücke auf die andere Seite, den Aineck zu gelangen. Mit einem 3er-Sessellift geht es hinauf auf den höchsten Punkt des Skigebiets auf 2.220 Meter. Hier wird mit der „Autobahn A1“ – der wohl längsten Abfahrt der Alpen geworben, denn vom Aineck geht es direkt hinunter nach St. Margarethen im Lungau (1.066m). Doch leider gibt es hier einen kleinen Wehrmutstropfen, denn da im Tal der 2er-Sessellift nicht wirklich große Kapazitäten schafft, kommt es hier immer wieder zu längeren Wartezeiten. Da bereits an der letzten Abzweigung mit einer Hinweistafel von den Wartezeiten gewarnt wird, ersparte ich mir die Talfahrt nach St. Margarethen. 

Direttissima zurück

Zurück zur Katschberghöhe geht es auf dem direktesten Weg – die Direttissima wird als „die Doppelschwarze Piste mit bis zu 100 Prozent Gefälle“ bezeichnet. Somit ging es mit etwas Respekt ans Werk, doch im Endeffekt ist sie nicht unbedingt schwieriger als „normale“ schwarze Pisten. Wenn man die Direttissima jedoch zügig durchfährt, dann beginnt es zum Ende hin schon zu „brennen“ 😉 Somit fast ein Muss für alle sportlichen Skifahrer!

Gemütlicher Einkehrschwung

Natürlich gehört auch am Katschberg der Einkehrschwung in einer der zahlreichen Hütten dazu. Besonders angetan hat es uns das Schneeflockerl direkt an der Tschaneck-Abfahrt. Dabei handelt es sich um eine sehr kleine und äußerst gemütliche Hütte. Auch die gschmackige Kaspressknödelsuppe oder die unterschiedlichen Burger konnten überzeugen.
Zum Apres-Ski ging es ins Stamperl, wo es nicht nur leckere Pizzen gibt, sondern auch das hauseigene Katschbeer – das „höchste“ in Österreich gebraute Bier (1.670 Meter). Für gute Stimmung sorgen hier Live-Entertainer und DJ’s.  

Gemütliche Wanderung zur Pritzhütte

Als Alternativ- oder Nachmittagsprogramm bietet sich auch eine gemütliche Wanderung zur Pritzhütte an. Auf der rund 4 Kilometer langen Strecke (eine Richtung) kann man die Idylle und schöne Natur in vollen Zügen genießen. Und bevor es wieder retour zur Katschberghöhe geht, darf natürlich auch eine Stärkung in der urigen Pritzhütte nicht fehlen. Hier wird beispielsweise die Fritattensuppe noch in einem kleinen Topf serviert oder auch die Verhackerten-Brote sind liebevoll angerichtet und schmecken gut. Wer schon zu müde zum Marschieren ist, kann sich auch mit einer der Pferdekutschen chauffieren lassen.

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